Im Rahmen der Mission von Ergobaby, weltweite Gemeinschaften selbstbewusster Eltern aufzubauen, und als Teil unseres Grundwerts, das Leben von Familien zu verbessern, setzen wir uns auch für die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter unserer Lieferanten ein. Wir verpflichten uns zu Wachstum durch eine Vorreiterrolle bei sozial verantwortlichen Geschäftspraktiken und sind der Überzeugung, dass alle Mitarbeiter es verdienen, in einer sicheren und gesunden Umgebung zu arbeiten. Verbraucher sollten in der Lage sein, fundierte Entscheidungen über ihre Einkäufe und die Unternehmen, die sie unterstützen möchten, zu treffen – in der Gewissheit, dass die Waren von Lieferanten bezogen werden, die sich dazu verpflichten, ihre Mitarbeiter fair und würdevoll zu behandeln, die Menschenrechte zu achten und ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu bieten. Ergobaby verpflichtet sich, seine Geschäfte auf rechtmäßige und ethische Weise zu führen, und erwartet von seinen eigenen Lieferanten und Anbietern, dass sie sich entsprechend verhalten.
Am 1. Januar 2012 trat im Bundesstaat Kalifornien das kalifornische Gesetz zur Transparenz in Lieferketten von 2010 (das Gesetz) in Kraft. Das Gesetz verpflichtet bestimmte Einzelhändler und Hersteller, die in Kalifornien geschäftlich tätig sind, ihre Bemühungen zur Beseitigung von Sklaverei und Menschenhandel aus ihren Lieferketten offenzulegen. Der Hauptzweck des Gesetzes besteht darin, Verbraucher aufzuklären, damit sie fundierte Entscheidungen treffen und Waren von Unternehmen kaufen können, die ihre Lieferketten verantwortungsbewusst verwalten. Wir sind der Überzeugung, dass alle Arbeitnehmer das Recht haben, ihren Arbeitsplatz frei zu wählen, und Ergobaby verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Sklaverei und Menschenhandel. Wir würden unverzüglich Maßnahmen ergreifen, wenn wir Grund zu der Annahme hätten, dass ein Lieferant solche Praktiken anwendet. Wir prüfen kontinuierlich Möglichkeiten zur Verbesserung unserer Lieferkette, einschließlich Maßnahmen zur Verringerung des Risikos rechtswidriger und unethischer Praktiken durch Lieferanten. Einige unserer Bemühungen sind im Folgenden zusammengefasst.
Überprüfung
Wir setzen uns für faire Arbeitsbedingungen in unserer Lieferkette ein. Wir unternehmen regelmäßig Anstrengungen, um die Risiken des Menschenhandels bei der Herstellung unserer Produkte zu identifizieren, zu bewerten und zu steuern. Wenn Ergobaby mit Lieferanten zusammenarbeitet, bewerten wir die Risiken des Menschenhandels anhand verschiedener Faktoren, darunter persönliche Besuche in deren Betrieben, der geografische Standort und der Herstellungsprozess der Lieferanten, ein Profil der Belegschaft sowie die Vorgeschichte von Menschenhandel und Sklaverei in der Branche. Unser internes Risikomanagement-Team leitet den Überprüfungsprozess unter Anwendung dieser intern entwickelten Verfahren.
Prüfungen
Ergobaby führt ein risikobasiertes internes Auditprogramm für Lieferanten in unserer direkten Lieferkette durch. Wir behalten uns das Recht vor, bei unseren direkten Lieferanten zu jedem angemessenen Zeitpunkt Audits und Inspektionen ihrer Betriebsabläufe durchzuführen. Unser internes Audit-Team führt regelmäßig Audits bei diesen Lieferanten durch, um deren Einhaltung unserer Unternehmensstandards zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel zu bewerten. Diese Audits umfassen Besichtigungen der Betriebsstätten sowie Einzel- und Gruppenbefragungen mit Vorgesetzten und der Geschäftsleitung. Darüber hinaus werden bei unseren direkten Lieferanten regelmäßig Audits durch unabhängige Dritte zur Überprüfung der Einhaltung sozialer Standards durchgeführt.
Zertifizierung
Von unseren direkten Lieferanten wird erwartet und verlangt, dass sie die Gesetze zu Sklaverei und Menschenhandel in den Ländern, in denen sie geschäftlich tätig sind, einhalten. Um sicherzustellen, dass unsere direkten Lieferanten unsere Unternehmensstandards einhalten und durchsetzen, verpflichten wir sie in unseren Vereinbarungen zur Einhaltung aller geltenden Gesetze, Vorschriften und Anforderungen. Diese Einhaltung umfasst auch Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften und verpflichtet sie, ihre Betriebe in Übereinstimmung mit den höchsten Branchenstandards zu führen. Wir behalten uns außerdem das Recht vor, von diesen Lieferanten Unterlagen zu verlangen, die die Einhaltung ihrer Verpflichtungen belegen.
Interne Rechenschaftspflicht
Wir verfügen über interne Rechenschaftsstandards und Verfahren für Mitarbeiter und Lieferanten, die unsere Unternehmensstandards in Bezug auf Sklaverei und Menschenhandel nicht einhalten. Sollten wir Compliance-Verstöße bei Mitarbeitern oder Lieferanten feststellen, werden wir eine schriftliche Mitteilung versenden und eine bestimmte Frist für die Ergreifung von Abhilfemaßnahmen setzen. Darüber hinaus behalten wir uns das Recht vor, Ermittlungen einzuleiten und Disziplinarmaßnahmen zu ergreifen oder Geschäftsbeziehungen zu Mitarbeitern oder Lieferanten zu beenden, die unsere Richtlinien oder gesetzliche Anforderungen, einschließlich derjenigen in Bezug auf Sklaverei und Menschenhandel, nicht erfüllen. Gegen jeden Mitarbeiter oder Lieferanten, bei dem ein Verstoß festgestellt wird, werden Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschriften eingeleitet, die zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder der Geschäftsbeziehung führen können.
Schulung
Unser globales Lieferkettenteam hat die Aufgabe, Mitarbeiter, die direkt für das Lieferkettenmanagement verantwortlich sind, regelmäßig in Bezug auf die Risikominimierung innerhalb der Lieferkette unserer Produkte zu schulen, einschließlich Risiken im Zusammenhang mit Menschenhandel und Sklaverei. Wir prüfen derzeit die Einführung spezifischer Schulungsprotokolle zu den Themen Menschenhandel und Sklaverei.